Rund ums Bloggen

Visitenkarten für Blogger

30. September 2016

Der Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit CEWE-Print entstanden. Der Text stammt zu 100% von mir und entspricht meiner eigenen Meinung. Insbesondere habe ich meine Visitenkarten schon lange vor Erstellung des Beitrages bestellt.

Als ich Mitte Juni den Entschluss gefasst habe, auch einmal auf einem Blogger Event bei der Fashion Week in Berlin vorbeizuschauen, ist mir eingefallen, dass ich doch auf Blogs gelesen habe, dass man als Blogger immer eine Visitenkarte bei sich haben sollte. Ich persönlich konnte es mir zwar nicht so richtig vorstellen, aber nach den Beiträgen ist mir schon der Vorteil von den Karten eingeleuchtet. Ein wichtiger Punkt ist wohl, dass man den Blognamen nicht immer Buchstabieren muss, sondern einfach die Karte dafür da ist und dort alle wichtigen Informationen enthalten sind.

Da ich mir alles etwas spät überlegt habe, mussten die Karten relativ schnell erstellt, bestellt und geliefert werden. Ich habe mich bei einigen Anbietern umgeschaut und bin dann bei CEWE Print gelandet. Dort hat mir das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut gefallen, insbesondere ist eine Express Lieferung nicht ganz so teuer. Ich habe glaube ich so um die 8 Euro Aufpreis für eine schnelle Lieferung bezahlt. Bei einer anderen Firma hätte ich so um die 35 Euro Aufpreis nur für den Versand bezahlt.

Aber nun einmal im Einzelnen zu meiner Bestellung bei Cewe-Print, den Kosten und dem Ergebnis.

Gestalten der Visitenkarte

Zunächst kann man auf der Seite auswählen, ob man die Visitenkarte gleich auf der Seite gestalten möchte oder eben eine selbst gestaltete bestellen möchte. Ich persönlich habe mich dafür entschieden, eine selbst gestaltete Visitenkarte zu bestellen und die Gestaltung der Karte in Photoshop vorzunehmen. Für die Gestaltung in Photoshop klickt man zunächst auf „Visitenkarten bestellen“. Dann gelang man zu einer Seite auf der man die Kosten für die Visitenkarten kalkulieren kann.

Man kann dort u.a. die Auflage, das Endformat, Seitenzahl, Material usw. festlegen. Ich habe mich bei meiner ersten Visitenkarte für eine einseitige Karte entschieden, da alle Informationen gut auf eine Seite gepasst haben und ich die Karte nicht sinnlos füllen wollte. Da ich für den Blog kein eigenes Logo habe, fand ich es auch sinnvoll nur eine Seite zu nutzen. Natürlich hätte ich auch nur mein Bild mittig auf die eine Seite drucken lassen können, aber irgendwie hat es mir so einseitig eben doch besser gefallen. Sobald man ein Logo hat, ist es bestimmt aber ganz chic auf der einen Seite das Logo zu haben und auf der anderen die nötigen Informationen.

Ich habe für mich unter dem Punkt Endformat „hoch“ ausgewählt, da ich so meine Vorstellungen besser umsetzen konnte. Die Farbigkeit und das Material habe ich nicht verändert und es bei den Voreinstellungen belassen. Ich habe auch unter dem Punkt „Veredelung“ keine Veredelung ausgewählt. Bei den anderen Einstellungen oder „Serviceoptionen“ habe ich ebenfalls keine Veränderungen vorgenommen.

Gestaltung der Visitenkarte mit Photoshop

Soweit zu den Einstellungen. Jetzt fragt ihr euch sicherlich, wie man denn letztendlich die Visitenkarte mit Photoshop gestaltet, so dass am Ende auch alles passt. Ich habe mich das zunächst auch gefragt, bis ich links in der Seitenleiste die „Druckanleitung“ gefunden habe. Ich habe dann auf das Adobe Reader Symbol bzw. PDF Symbol geklickt und es öffnete sich eine neue Seite. Die Seite heißt „Druckvorlage generieren“. Dort gebt ihr noch einmal das Endformat und die Seitenanzahl an. Dann werden euch unten auf der Seite 3 verschiedene Formate zum Download angeboten. Auch hier habe ich das PDF gewählt, da ich dieses mit Photoshop öffnen kann.

Das PDF Format habe ich heruntergeladen und in Photoshop geöffnet. Die rote Linie am Rand markiert die Grenze. Eure Bilder und Text sollten also nicht auf der Grenze liegen. Der graue Bereich ist ein zusätzlicher Sicherheitsbereich. Auf dieser Markierung sollte ebenfalls kein Text und Bild liegen. Auf dieser und dieser Seite bekommt ihr noch einmal wichtige Hinweise und eine Anleitung für das Anlegen der Druckdaten. Die Daten sollten zwischen 250 und 300dpi haben. Bei der PDF Druckanleitung steht: Die Daten sollten mit einer Auflösung von 300dpi und im CMYK Farbraum angelegt werden.“

Ich hatte mir vorher schon aus dem Internet die Maße einer Visitenkarte gegoogelt und die Karte bereits gestaltet. Ich wusste zwar noch nicht wo ich sie bestellen würde, aber ich wusste schon wie sie aussehen sollte;-) Ich habe dazu einfach eine neue Datei in Photoshop mit den Maßen 55*85 mm erstellt und unter Auflösung 300 gewählt. Da ich die Visitenkarte vor der Bestellung erstellt habe, wusste ich nicht das man den CMYK Farbraum nehmen sollte. Ich habe ganz normal RGB ausgewählt und bei mir hat alles mit der Karte geklappt. Bei der nächsten Bestellung würde ich aber dann auch CMYK als Farbraum auswählen.

Meine vorgefertigte Visitenkarte habe ich dann einfach auf die Schablone gelegt und fertig war meine Druckvorlage.

Was soll auf die Visitenkarte

Was man alles auf die Visitenkarte schreibt ist sicherlich Geschmacksfrage. Was aber aus meiner Sicht auf eine Blog-Visitenkarte in jedem Fall sollte ist

•  ein Bild vom Bloginhaber, eventuell das Bloglogo

•  der Blogname, am besten in der Schrift, welche man auch im Header verwendet

•  die Blog-URL

•  der Name und die Anschrift, eventuell Telefonnummer

•  die Adressen der wichtigsten Social Media Kanäle

•  die E-Mail-Adresse

Abspeichern der Druckvorlage

Jetzt muss man die Druckvorlage nur noch in der richtigen Art und Weise abspeichern. Dazu schaut man wieder in der Druckanleitung unter dem Punkt „Druckdaten speichern“ und klickt dann auf „Dateiformate“. Dort wird erläutert, welches PDF Format man wählen soll. Ihr klickt dazu in Photoshop auf „Datei speichern unter“ und wählt als Format „Photoshop PDF“ aus.

Es öffnet sich ein neues Fenster, in welchem ihr nun die Einstellungen für das PDF vornehmen könnt. Unter „Allgemein“ -> „Standard“ könnt ihr jetzt die Vorgabe PDF/X-3 auswählen. Hinter der Einstellung „Kompatibilität“ sollte „PDF 1.3“ gemäß der Druckanleitung ausgewählt sein.

Dann klickt ihr auf „PDF speichern“ und speichert euch eure Druckvorlage somit ab. Ich habe meiner Visitenkarte dann auch noch einen eindeutigen Namen gegeben.

Bestellung und Hochladen der Datei

Nachdem ihr die Druckvorlage in der endgültigen Version abgespeichert habt, geht es mit der Bestellung weiter. Die Bestellseite kennt ihr noch von dem oben erwähnten Kalkulator. Ich habe für den Versand, da es schnell gehen musste, unter „Fertigstellungszeitraum“ Next Day (1-2 Arbeitstage) ausgewählt und unter „Versandart“ dann Express (garantiert 1 Arbeitstag).

Dann habe ich direkt zur Kasse geklickt und von dort nimmt dann alles seinen weiteren Lauf. Im Anschluss an den Bestellvorgang, könnt ihr eure fertige Druckvorlage mittels des Upload Centers übermitteln. Hier unter dem Punkt „Druckdaten übermitteln“, wird dieser Vorgang auch noch einmal kurz beschrieben.

Ich habe meine Visitenkarten übrigens am 23.06.2016 bestellt. Dies war ein Donnerstag. Nach der Bestellung erhält man dann eine Vertragsbestätigung, in welcher die Annahme der Onlinebestellung bestätigt wird. Dies war bei mir der 25.06.2016. Am Mittwoch den 29.06.2016 wollte ich nach Berlin fahren und benötigte also bis dahin die Karten. Ich kann mich jetzt nicht mehr genau daran erinnern, ob sie schon Montag den 27.06. oder eben am Dienstag den 28.06. angekommen sind. In jedem Fall hat es mit der Expressbestellung gepasst und die Daten , die auf der Kalkulationsseite angegeben waren, sind exakt gewesen und es kam zu keiner Verzögerung.

So und zum Schluss noch einmal das Ergebnis. Ich finde die Karte wirklich gut und bin sehr zufrieden mit der Qualität. Ich habe mir übrigens 500 Karten bestellt, weil die Kosten für die Anzahl am geringsten war 🙂 Da wir jetzt umgezogen sind, muss ich natürlich bei Bedarf neue drucken lassen.

Das einzige was mir noch fehlt, ist ein schickes Case, in welchem man die Karten aufbewahren kann. Zur Fashion Week habe ich einfach diese Metallschachtel mitgenommen.

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1 Comment

  • Reply WMBG 1. Oktober 2016 at 12:38

    Hey liebe Clara!

    Sehr schöne Anleitung und deine Visitenkarten sehen echt toll aus 🙂 Visitenkarten sind einfach ein Muss für Blogger!

    XXX,

    Wiebke von WMBG

    Instagram||Facebook

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