Rund ums Bloggen

Von Blogspot zu WordPress wechseln – eine Anleitung

16. September 2013

Wie bereits angekündigt, hier das Tutorial für den Umzug von Blogspot zu WordPress bzw. auch das erstmalige Erstellen eines WordPress Blogs. Viele denken, dass es voll kompliziert ist zu WordPress zu wechseln oder einen WordPress Blog zu erstellen, aber ihr werdet sehen, dass es nicht wirklich schwer ist, einen WordPress Blog selbst aufzusetzen.

Vorüberlegung - Was wird benötigt?

1. Webspace:
Wir benötigen Webspace. Webspace ist (ganz genau genommen;-) gemieteter Speicherplatz auf einem sogenannten Server bei einem Webhoster. Kurz: Speicherplatz auf einem an das Internet angeschlossenen Computer. Es gibt unzählige Anbieter auf dem Markt. Empfehlen kann ich euch all-inkl.com. Auf den ersten Blick vielleicht nicht der billigste Anbieter, doch im Ergebnis bietet all-inkl.com ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei all-inkl.com handelt es sich um ein Angebot von „Neue Medien Münnich“ aus Friedersdorf. Aussagekräftige Bewertungen des Anbieters gibt es z.B. hier: http://www.webhostlist.de/provider/1065-ALLINKLCOM-Neue-Medien-Mnnich/

An das jeweilige Webhostingpaket gibt es keine allzu hohen Anforderungen. Wir benötigen (wenn noch nicht vorhanden) eine eigene Domain, die Möglichkeit eine sql-Datenbank aufzusetzen und die Unterstützung für php (Programmiersprache). Ausreichend Webspace (Speicherplatz!) für eigene Bilder und eine Trafficflatrate sind natürlich willkommen. Bei all-inkl.com bietet sich daher der Tarif „All-Inkl PrivatPlus“ an. Dieser beinhaltet drei Inklusivdomains, 25 GB Speicherplatz (mehr als ausreichend!) und eine Trafficflatrate. Für unser Vorhaben also perfekt – all-inkl eben. Die monatlichen Kosten belaufen sich auf 7,95 EUR. Wenn man den Leistungsumfang beachtet - und die Kosten für eine eigene Domain bei einem externen Registrar bedenkt – ist dieser Preis meiner Meinung nach mehr als fair.

Bitte beachtet, dass ich den folgenden Installationsprozess an all-inkl.com ausrichte. Im Ergebnis geht es so ähnlich aber auch bei jedem anderen gleich geeigneten Anbieter.

Gut, das Thema Webspace können wir damit abhaken.

Solltet ihr bei all-inkl.com bestellen, werdet ihr eine Email mit Zugangsdaten erhalten. Ihr müsst beachten, dass die im Bestellprozess angegebene Domain in der Regel nicht sofort erreichbar ist. Euer Hoster (in unserem Beispiel also all-inkl.com) muss diese zunächst bei der jeweils zuständigen Domainvergabestelle registrieren. Danach wird allen sogenannten Nameservern (Wikipedia) nach und nach mitgeteilt, dass die Domain registriert wurde und wohin sie lenken soll (also zu welchem Webspace Anbieter vereinfacht ausgedrückt). Dies kann schon mal einen Tag dauern. Also nicht gleich nervös werden :-).

2. WordPress:
Als nächstes benötigen wir WordPress. Dies gibt es komplett in Deutsch hier: http://wpde.org/download/

Diese knapp 6 MB kleine zip-Datei müsst ihr herunterladen.

3. FTP-Programm (FileZilla):
Zuletzt benötigen wir noch ein Programm, um die auf eurer Festplatte befindlichen WordPress-Installationsdateien auf die Festplatte bei eurem gewählten Anbieter zu laden. Dies geschieht mittels FTP (File Transfer Protocol). Ein kostenloses, völlig ausreichendes und für Mac und Windows erhältliches Programm ist FileZilla. Herunterladen könnte ihr es hier: https://filezilla-project.org/download.php

Installiert FileZilla und schon kann das ganze Vorhaben beginnen.

Ach und nicht zu vergessen, ein schönes Template solltet ihr euch auch ausgesucht haben (im nächsten Teil des Beitrags verlinke ich einige kostenlose Templates, die mir gut gefallen) oder ihr nehmt das Standard Theme von WordPress.

OK, überprüfen wir nochmals.

- Webspaceanbieter?
- eigene Domain?
- Domain erreichbar? („schnell mal in den Browser tippsen – joa hier entsteht „super toller blog“)
- WordPress heruntergeladen?
- FileZilla heruntergeladen?
- Template ausgesucht?
- Nerven noch beisammen? – Klaro! Pfff mach ich doch jeden Tag, also ehrlich.

Installation:
Wordpress auf den eigenen Webspace hochladen.

Zunächst benötigen wir die Zugangsdaten für den Webspace. Diese müssen wir in FileZilla eingeben um uns sodann auf dem eigenen Webspace einzuloggen. Dazu legen wir uns in FileZilla einen neuen Server an. Sodann müssen wir bei „Server“ unsere Domain angeben. In meinem Fall ist dies clarabour.net. Dann den Benutzernamen und das Passwort und das war es auch schon.

Habt ihr wie ich eine verschlüsselte Verbindung ausgewählt, so erscheint nun eine Warnung über ein unbekanntes Zertifikat. Dies können wir ignorieren und auf „OK“ klicken. Nun sind wir mit dem Webspace verbunden und können WordPress hochladen. Es besteht die Möglichkeit WordPress im Hauptverzeichnis zu installieren. Abrufbar wäre das Blog dann unter www.deinedomain.de/ oder WordPress in einem Unterordner. Als Beispiel lade ich WordPress in den Unterordner /wordpress. Dies ist natürlich nicht empfehlenswert, da dein Blog dann unter www.deinedomain.de/wordpress/ erreichbar wäre und dies doch etwas blöd aussieht. Ich mache dies nur für das Tutorial. Empfehlenswert ist sicherlich der Hauptordner oder ein Unterordner wie /blog.

Nun müssen wir den entpackten Ordner mit den WordPress Dateien in FileZilla hineinziehen. FileZilla beginnt nun die Dateien hochzuladen.

Wenn alle Dateien hochgeladen sind, können wir WordPress installieren. Dazu benötigen wir eine Datenbank. WordPress schreibt eure Blogsposts in eine SQL-Datenbank. Dies bedeutet, ihr findet eure Posts auf dem Webspace also nicht als html-Datei. Alle Inhalte sind in einer Datenbank und WordPress lädt diese im Falle eines Seitenaufrufs aus dieser Datenbank. Um eine Datenbank anzulegen müssen wir uns im KAS bei all-inkl.com mit unseren KAS-Zugangsdaten einloggen.

Dort navigieren wir zum Unterpunkt „Datenbank“. Danach klicken wir auf „Neue Datenbank anlegen“. Wir lassen uns ein Passwort generieren. Dieses kopieren wir heraus und speichern es ab. Dann klicken wir auf „speichern“. Uns wird nun der Datenbank- und Nutzername angezeigt. Diese Informationen + das eben erstellte Passwort benötigen wir für die Config-Datei von WordPress. Mittels dieser Zugangsdaten kann WordPress mit der eben erstellten Datenbank kommunizieren.


Durchatmen. Wir haben es fast geschafft.

Wir gehen nun auf unsere Domain (ggf. in den vergebenen Unterordner) und uns wird folgendes angezeigt.

Toll, eine Fehlermeldung?! Keine Panik. Wir klicken auf „Erstelle die Konfigurationsdatei“. Es erscheint folgende Meldung.


Aja, genau! Die eben angesprochenen Zugangsdaten für die Datenbank werden benötigt. Klick auf „Los geht’s!“.

Wir benötigen nun den Datenbank- und Nutzernamen + das erstellte Passwort. „Datenbank Host“ und „Tabellen-Präfix“ können wir so lassen und müssen hier keine Veränderungen vornehmen. Der Datenbank- und Nutzername ist bei all-inkl.com gleich. Also tippen wir einfach unter „Datenbank Name“ und „Benutzername“ das gleiche ein. Dann noch das Passwort und auf „Senden“ klicken.

Bedaure…? Auch kein Problem. WordPress meldet uns lediglich, dass die Config-Datei nicht auf dem Webspace angelegt werden konnte.


Dies hat was mit der standardmäßig eingestellten Rechtevergabe auf dem Webspace zu tun und ist richtig so. Wir lassen das Fenster geöffnet. Was machen wir jetzt? Wir wechseln noch einmal zu FileZilla. Dort suchen wir nach einer Datei mit dem Namen „wp-config-sample.php“. Diese laden wir uns auf den eigenen PC. Entweder wählen wir im linken Fenster aus wo wir sie downloaden wollen oder wir ziehen sie einfach auf den Desktop. Beides ist möglich.


Danach wechseln wir auf den Desktop (oder wo du die Datei eben heruntergeladen hast) und klicken mit der rechten Maustaste auf „Öffnen“. Unter Umständen kommt folgende Fehlermeldung.


Kein Problem. Wir klicken auf „Programm aus einer Liste installierter Programme auswählen“ und wählen den „Editor“. Die Datei öffnet sich nun.


Nun gehen wir zurück in unseren Browser und zu unserer WordPress Installation. Wir erinnern uns, WordPress hat eine Config-Datei erstellt, konnte diese aber nicht selbst auf dem Webspace anlegen. Also kopieren wir den gesamten dort angezeigten Code (Strg+A, dann Strg+C oder eben alles markieren und Rechtsklick „Kopieren“!).

Wir wechseln zu der soeben geöffneten „wp-config-sample“ Datei. Deren gesamten Inhalt können wir löschen und mit dem soeben kopierten Code ersetzen.


Danach schließen wir die Datei (speichern nicht vergessen!). Nun müssen wir die Datei von „wp-config-sample“ in „wp-config“ umbenennen. Wir wechseln wieder zu FileZilla und löschen auf dem Webspace die dort noch vorhandene „wp-config-sample.php“.

Nun müssen wir die „wp-config“ von unserem Desktop auf den Webspace hochladen (also wieder einfach in FileZilla ziehen). Gut, wir sind fast fertig. Nun zurück in unseren Browser. Wir können endlich auf „Installation ausführen“ klicken.


Dort vergeben wir für unseren Blog einen Titel und legen den Admin-Zugang an. Der Benutzername kann natürlich geändert werden und muss nicht „admin“ heißen. Nun noch auf „WordPress installieren“ klicken.


Erfolg! Erfolg? Jaaa. Fertig;-) Wir können uns anmelden und uns in die Welt von WordPress einarbeiten. Rückblickend war es nicht schwer, oder?!

Theme
In eurem Dashboard könnt ihr nun unter dem Menüpunkt Design → Themes → Themes installieren, euer ausgesuchtes Template installieren.

 

Entweder sucht ihr das Template über die Suchmaske oder ladet es vorher von der „Templateseite“ herunter, speichert es auf dem Desktop und ladet es dann über den Button „Hochladen“ hoch.

Ihr müsst zum hochladen einfach euer FTP Passwort eingeben und los geht’s.

Wenn der Upload fertig ist geht ihr wieder zu Design → Themes und dort müsstet ihr nun euer gewünschtes Template sehen. Dann klickt ihr noch auf aktivieren und fertig :-).

Alternativ könnt ihr das vorher abgespeicherte Template auch einfach über FileZilla hochladen. In dem ihr wieder das Programm öffnet, euch mit dem Sever verbindet, in der rechten Spalte auf den Ordner wp-content klickt und dann auf den Unterordner Themes. Dann einfach dort wieder das abgespeicherte (aber entpackte!) Template vom Desktop hineinziehen oder auch in der linke Spalte des Programmes mit Rechtsklick auf das Template auf „Hochladen“ klicken.
So alle, die erstmalig einen Blog starten sind jetzt fertig :-)

Für die Blogspotwechsler:
Um eure ganzen Beiträge von Blogspot auf Worpress zu importieren klickt ihr im Dashboard auf Werkzeuge → Daten importieren → Blogger. Dann lädt sich eine neue Seite und ihr müsst wieder das FTP Passwort eingeben.

WordPress holt sich nun eure Beiträge und Kommentare. Unter Beiträge könnt ihr nachdem der Import fertig ist, eure Beiträge bei Bedarf bearbeiten.

Nun ist man von Blogspot unabhängig und hat alles unter eigener Kontrolle und kann alles nach seinen Wünschen anpassen.

Ach ja und einloggen könnt ihr euch in Zukunft unter www.deinedomain.de/wp-admin

EDIT: Falls ihr euch auch ein Webpacket bei all-inkl holt, müsst ihr bei der Installation nunmehr folgendes beachten: all-inkl legt automatisch einen Ordner mit dem Domain Namen auf dem Webspace ab. In diesen Ordner müsst ihr die WordPress Dateien hineinladen, ansonsten funktioniert das Ganze nicht. Wer bei all-inkl ist, muss sich rein theoretisch nicht durch die ganze Anleitung kämpfen, sondern kann sich auch gleich im KAS einloggen, dort unter Tools -> Software-Installation -> neben dem Wort "Software" WordPress auswählen und installieren. Dennoch ist es ja auch ganz gut, zu verstehen wie WordPress installiert wird und das Ganze daher selber zu machen ;-)

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28 Comments

  • Reply Imke 20. Juni 2014 at 12:53

    Hey. Erstmal danke für die Anleitung!
    Ich stecke aber leider gerade fest, vielleicht hast du ja eine Idee, woran es liegen könnte. Und zwar habe ich gerade eine Datenbank angelegt und wollte jetzt auf meine Domain zugreifen, aber bei mir wird die Meldung von WordPress, dass die config Datei nicht vorhanden ist, nicht angezeigt, sondern weiterhin die defaultsite meines Webhosters. Hast du da eine Ahnung?
    Vielen Dank für deine Hilfe 🙂
    Liebe Grüße
    Imke

    • Reply clarabour 20. Juni 2014 at 17:55

      Habe dir eine Mail geschrieben 🙂

  • Reply Tamina 11. Juli 2014 at 17:50

    eine frage … wo muss ich denn auf meine domain klicken nachdem ich die Datenbank angelegt habe? Ich versteh nicht, wie wir plötzlich bei WordPress landen 🙁 ….

    • Reply clarabour 11. Juli 2014 at 17:58

      Hey, du musst deine Domain einfach im Browser eingeben 🙂

    • Reply Tamina 11. Juli 2014 at 18:01

      oder meinst, du richtig die „website“ öffnen? bei mir dauert es noch kurz bis die übergabe richtig bei jedem server angekommen ist, daher wird bisher nur angezeigt, dass hier bald eine website entsteht … momentan bin ich noch bei blogger, möchte aber jetzt endlich zu wordpress wechseln und habe soweit schon alles vorbereitet und mir auch ein theme gekauft.

      über eine kurze antwort würde ich mich freuen. danke! wenn alles klappt, werde ich dein tutorial auf meinem blog auch kurz vorstellen

  • Reply Tamina 11. Juli 2014 at 18:01

    haha ok, danke 🙂 dann muss ich wohl wirklich noch kurz warten, bis meine domain bei meinem neuen anbieter gefunden wird 😉

    • Reply clarabour 11. Juli 2014 at 18:08

      Also ich habe gerade einmal auf deine Domain geklickt und da scheint sich wohl irgend ein Fehler in der Installation eingeschlichen zu haben. Dieses „Hier entsteht eine Internetseite“ sollte dort nicht stehen. Hast du den WordPress Ordner auch auf deinen Webspace hochgeladen? Und falls ja wie – im Unterordner mit dem Namen WordPress oder hast du die ganzen einzelnen Ordner aus der heruntergeladenen Zip Datei hochgeladen?

      • Reply clarabour 11. Juli 2014 at 18:10

        Mir fällt gerade ein, dass all-inkl.com wohl etwas bei der Verzeichnisstruktur geändert haben könnte. Wenn du dich per FTP mit dem Webspace verbindest, könnte es sein, dass du dort einen Ordner siehst der wie deine Domain heißt. Dann musst du erst in diesen Ordner wechseln und hier die WordPress Dateien hochladen.

        • Reply Tamina 12. Juli 2014 at 16:25

          vielen vielen dank 🙂 hab deine kommentare grad gesehen und es sofort angepasst. ja da ist der ordner mit meiner domain und nu wird mir alles richtig angezeigt.

          wirklich lieb, dass du so schnell hilfst.

          • Tamina 12. Juli 2014 at 18:37

            ich bin total verloren … wordpress ist so kompliziert. da kommt ja ne menge auf mich zu …. ich weiß nicht mal wie ich den header ändere und es ist nicht einfach das passende für mein theme im internet zu finden.

  • Reply clarabour 12. Juli 2014 at 18:44

    Es kommt ein bisschen auf das Theme an, welches du dir ausgesucht hast, aber den Header kann man gewöhnlich unter dem Wort „Design“ (in der linken Seitenleiste) ändern. Entweder steht dort das Wort Header oder es steht irgendwo unter den Theme Optionen – öfters heißt es auch Logobild. Versuche erst einmal unter Design irgendetwas mit Header oder Logobild oder etwas was ähnlich klingt zu finden. Was brauchst du den passendes für dein Theme, was du nicht im Inet findest?

    • Reply Tamina 14. Juli 2014 at 1:35

      danke 🙂 ich habs auch schon gefunden. ich ging erst nicht davon aus, dass header = logo ist 😛

      ich taste mich nun langsam an das stylen ran. ein paar sachen nerven mich noch und ich will auch einen slider unterm header installieren etc. aber eines nach dem anderen 🙂

  • Reply From Blogger to WordPress | fashionjudy- German fashion blog from the Netherlands| Modeblog | Fitness & diet tips 15. Juli 2014 at 20:26

    […] Eine Anleitung, wie man von Blogger zu WordPress wechselt, gibt’s bei Clarabour. Ich hab mich komplett daran gehalten und bei Fragen hat sie mir direkt […]

  • Reply Josephine von Blueten Staub 23. Juli 2014 at 1:56

    Hallo Alexandra!
    Seit langem schiebe ich den Umstieg vor mich hin, weil ich nie einen richtigen Einstieg, eine solche Anleitung, wie sie bei dir zu finden ist, gefunden habe.
    Und nun, siehe da: soeben habe ich mich bei all-inkl.com angemeldet und will jetzt in den nächsten Wochen den Umstieg packen!
    Zunächst einmal muss ich dir dafür unheimlich danken, beim durchlesen sah das alles ganz machbar aus.
    Eine Frage habe ich dennoch (vermutlich ist sie ziemlich simpel, aber dennoch bin ich etwas verunsichert: ) Ich habe bereits eine Domain, die ich dann per auth-code mitnehmen werde, alles soweit kein problem. Nun ist nur die Frage: sobald die Domain übernommen wurde und wordpress installiert wird, dann ist mein akuteller Blog erstmal weg, oder? Ich meine, momentan hab ich eine weiterleitung von der blogspot adresse auf die Domain- aber das heißt dann auch, dass ich keinen „Testblog“ mehr habe, oder? Also hast du einen konkreten Lösungsvorschlag, wie ich die Zeit der Einrichtung/ Designumstellung/Erneuerung überbrücken -dass heißt den Blog trotzdem weiterführen, ohne dass die Leser die Umbauarbeiten merken- kann?`
    Liebe Grüße
    Josephine
    PS: Und danke nochmal! =D

    • Reply clarabour 23. Juli 2014 at 7:44

      Hey um eine eventuelle Lösung zu finden, müsste man erst einmal wissen ob du bereits deine Domain bei der Bestellung bei all-inkl angegeben hast und all inkl nun darauf wartet das du diese umziehst?

      Sobald du all-inkl den auth-code gegeben hast, ziehen sie die Domain automatisch weg und dein alter Blog bei Blogspot ist auf jedenfall nicht mehr abrufbar unter deiner Domain. Ich habe gesehen, dass du scheinbar momentan united-domains nutzt. Wenn all-inkl deine Domain weggezogen hat, verschwindet diese auch aus deinem Portfolio bei united-domains.

      • Reply Josephine von Blueten Staub 23. Juli 2014 at 9:16

        Hey!
        Ja genau, ich hab gestern den Providerwechsel beantragt, damit ich den Auth-Code kriege.
        Das muss ich ja auch machen, damit ich dann wordpress & co hochladen kann.
        Aber wenn dann der Blog (zwischenzeitig) unter der Domain nicht mehr erreichbar ist- wenn ich bei blogspot die Weiterleitung auf die Domain rausnehme, ist in der Übergangsphase mein „alter“ Blog mit Inhalten ja immernoch über blogspot erreichbar, oder? Und was wird dann den Menschen angezeigt, die direkt auf meine Domain gehen?
        Liebe Grüße & danke für die schnelle anwort

        • Reply clarabour 31. Juli 2014 at 12:23

          Den Menschen die direkt auf deine Domain gehen wird dann der unfertige Blog angezeigt, soweit du es nicht vorher mit einer htaccess Datein schützt.

  • Reply Von Blogger zu WordPress - der Trend 2014? - neontrauma.de 24. Juli 2014 at 7:57

    […] und leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit vielen Bildern findest du bei Alexandra auf clarabour.com und bei Mirela von coral and […]

  • Reply Jessy 6. Dezember 2014 at 9:39

    Liebe Clarabour,

    Ich muss mich ganz herzlich für dieses Tutorial bedanken, ohne diese wunderbare Beschreibung hätte ich den Umzug von Blogger zu WordPress nie geschafft! Ich habe noch eine kleine Frage, ich bin nicht nur umgezogen, sondern habe auch meinen Blognamen geändert, muss ich bei Blogger eine Art „Umleitung“ aktivieren, dass meine Follower mich finden? Ich habe gestern schon geschafft meine Follower bei Bloglovin zu löschen :-(.

    Liebe Grüße

    Jessy

    • Reply clarabour 6. Dezember 2014 at 10:31

      Hey, es freut mich, dass dein Umzug zu WordPress mit meinem Tutorial geklappt hat. Du kannst eine Umleitung aktivieren. Zunächst würde ich dir als „sichere“ Methode das Plugin „Blogger 301 Redirect“ für WordPress empfehlen. Wenn du es bei WordPress installiert hast, erhält du einen Code. Mit dem Code ersetzt du dann komplett die HTML Datei von deinem Blogspot Blog. Das Plugin leitet dann Besucher die deinen alten Blog aufrufen automatisch zur neuen Seite weiter. Außerdem müssten mit diesem Plugin auch die Abonnenten des alten Feeds weiter bedient werden. Zusätzlich dazu kannst du auch noch bei Blogspot unter Einstellungen -> Sucheinstellungen -> Benutzerdefinierte Weiterleitungen eine Weiterleitung aktivieren. Unter Blogspot Einstellungen -> Sonstiges -> Feed-Umleitungs-URL veröffentlichen, kannst du auch deine neue Feedadresse eintragen.
      Ich habe in diesem Beitrag auch ein paar nützliche Programme und Plugins genannt. Liebe Grüße

  • Reply Jessy 7. Dezember 2014 at 11:11

    Vielen Dank für die diese ausführliche Antwort!

    Liebe Grüße

    Jessy

  • Reply Tutorial – Domainumzug von Blogspot zu Wordpress | clarabour.de 1. Mai 2015 at 22:32

    […] meinen letzten zwei Tutorials habe ich euch gezeigt, wie ihr von Blogspot zu WordPress wechselt und wie ihr zunächst euren neuen WordPress Blog einrichten könnt, ohne das eure Leser etwas davon […]

  • Reply kati 6. Mai 2015 at 16:59

    du glaubst nicht wie dankbar ich über deinen post bin, war schon am verzweifeln (hab natürlich keine geduld zu warten, dass die neue domain regestriert wird – die ich hoffentlich später in die alte wieder umwandeln kann). morgen hangel ich mich weiter daran entlang, danke für die gute einführung!:)
    liebst kati♥

    • Reply clarabour 6. Mai 2015 at 17:07

      Hey Kati,

      ich freue mich, dass dir mein Tutorial hilft. Liebe Grüße Alexandra

  • Reply nützliche Programme, Wordpress Plugins & Templates | clarabour.de 12. Mai 2015 at 7:54

    […] ein paar Wochen habe ich in diesem Beitrag versucht, verständlich zu erklären, wie man von Blogspot zu WordPress wechselt bzw. einen […]

  • Reply Katta 10. Dezember 2015 at 18:33

    Super cool! :)))

    Allerliebste Grüße,
    HOLYKATTA

  • Reply [BLOCKED BY STBV] Neustart mit Wordpress - GoldRegen 3. April 2016 at 20:38

    […] Tutorial zum Umzug: http://clarabour.de/2013/09/von-blogspot-zu-wordpress-wechseln-eine-anleitung/ […]

  • Reply Mai 21. Mai 2016 at 9:34

    DANKE für diese Anleitung!!
    Ich habe das ganze demnächst auch noch vor und das wird mir ganz sicher dabei helfen 🙂

    Liebste Grüße ♥ Mai
    http://www.sparkleandsand.com

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